Rotarische Ziele und Aufgaben
Das oberste Ziel von Rotary ist Dienstbereitschaft im täglichen Leben. Sie wird mit folgende Richtlinien praktiziert
1. Durch Pflege der Freundschaft als einer Gelegenheit, sich anderen nützlich zu erweisen.
2. Durch Anerkennung hoher ethischer Grundsätze im Privat- und Berufsleben sowie des Wertes jeder für die Allgemeinheit nützlichen Tätigkeit.
3. Durch Förderung verantwortungsbewusster privater, geschäftlicher und öffentlicher Betätigung aller Rotarier
4. Durch Pflege des guten Willens
zur Verständigung und zum Frieden unter den Völkern durch eine
Weltgemeinschaft berufstätiger Personen, geeint im Ideal des Dienens.
 |  | Das Motto für das Rotary-Jahr 2003/2004 |
Das Rotarische Berufsethos
Die Fairness und das Einhalten hoher ethischer Standards im Berufsleben
ist eine klassische Forderung an jeden Rotarier. Bewußt soll er sich
den daraus erwachsenden Spannungen stellen: im Wettbewerb des täglichen
Lebens, etwa im Verhältnis Arbeitgeber-Arbeitnehmer, Arzt-Patient,
Lehrer-Schüler, in einem Berufsverband oder in der
Öffentlichkeitsarbeit. Hier Fairneß zu üben ist nicht immer einfach und
doch Gebot. Traditionell wenden die Rotarier auf ihre geschäftlichen
und beruflichen Beziehungen die "4-Fragen-Probe" an
- „Ist es wahr, bin ich aufrichtig?"
- „Ist es fair für alle Beteiligten?"
- „Wird es Freundschaft und guten Willen fördern?"
- „Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?"
In den letzten Jahren hat eine
"Deklaration von Rotariern in Wirtschaft und Beruf" den Bemühungen um ethische Standards am Arbeitsplatz Ausdruck gegeben.
Rotary und die Politik
Da Rotary sich ebenso national wie international engagiert, werden
Rotarier auch immer wieder mit politischen Problemen konfrontiert. Hier
gilt: Rotary selbst macht keine Politik. Bei der Vielfalt seiner
Mitglieder gibt es durchaus unterschiedliche Standpunkte; diese werden
offen ausgesprochen und im Geiste der Freundschaft und Toleranz
diskutiert und respektiert.