Rotary-Geschichte
Rotary wurde am 23. Februar 1905 durch den amerikanischen Rechtsanwalt
Paul Harris
ins Leben gerufen. Mit drei Freunden gründete er in Chicago eine
club-ähnliche Vereinigung, die sich - rotierend - wöchentlich im Büro
eines der Mitglieder traf. So entstand der Name „Rotary". Alle vier
Männer, die an der Gründung des ersten Clubs beteiligt waren, hatten
verschiedene Berufe. Daraus entwickelte sich die feste Regel, aus jedem
Berufszweig stets nur ein Mitglied aufzunehmen.
Die Gründer setzten sich das Ziel, inmitten des verwilderten
geschäftlichen Treibens der schnell gewachsenen Millionenstadt Chicago
die Fairneß durch eigene persönliche Haltung wieder zur Geltung zu
bringen. Dieses Ziel und die gewählte Organisationsform für den Club,
der sich dann mit dem Größerwerden regelmäßig in einem Clublokal traf,
setzten sich rasch auch in anderen amerikanischen Städten durch.
Bis 1910 war die Anzahl der Clubs in den USA bereits auf 16
angewachsen, was zur Gründung eines nationalen Verbandes führte. Als
Emblem Rotarys wurde das Zahnrad gewählt.
In
Deutschland
wurde der erste Club 1927 in Hamburg durch den Rotary Club San
Francisco, der zweite Club in Frankfurt/M. vom Rotary Club Chicago
gegründet 1938/39 lösten sich die deutschen und österreichischen Rotary
Clubs unter dem Druck der nationalsozialistischen Behörden selbst auf.
Nach dem 2. Weltkrieg nahm 1949 der Rotary Club Frankfurt/M. als erster
Rotary Club der Bundesrepublik Deutschland seine Tätigkeit wieder auf.