Inner Wheel Club
Wiesbaden

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Termine


Geschichte des Inner Wheel Clubs Wiesbaden

Der Inner Wheel Club Wiesbaden wurde am 2.3.1983 gegründet, das erste Meeting fand am 20.4.1983 im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden statt, wo heute noch immer am 2. Mittwoch eines Monats abends unsere Treffen stattfinden.

Wir waren der 19. Club in Deutschland, ein fast unbekanntes, junges Pflänzchen in der rotarischen Landschaft, das sich erst noch entwickeln musste.

Unsere Gründungspräsidentin, Frau Sophie Asmussen, hatte die Saat schon früh, ein Jahr vor der Gründung ausgelegt. Als Ehefrau des damaligen Präsidenten des Rotary-Club Wiesbaden Rheingau lud sie die interessierten Frauen zu mittäglichen Treffen ein, mal zum Kaffeetrinken, mal zum Strudelbacken im damaligen Mövenpick am Kureck.

Das Ergebnis dieser Bemühungen war die Gründung des Inner Wheel Club Wiesbaden, gegen die zum Teil großen Bedenken der Umgebung.

Bei der Gründungsversammlung wussten wir alle noch nicht so richtig, was auf uns zukommen würde, deshalb kam die Gründung auch nicht spontan zu stande. Aber nach längerer Diskussion gelang es schließlich mit 13 Frauen, die von den Zielen von Inner Wheel überzeugt worden sind, die Clubarbeit zu beginnen.

Bis zum 1. Meeting am 20.4. hatten wir bereits 3 weitere Mitglieder gewinnen können, zur Charter am 20.08.1983 waren wir stolz, 20 Mitglieder zu sein.

Alles, was wir uns damals vorgenommen hatten, ist eingetreten:

1.    Die Meetings sollten jeweils mittwochs abends stattfinden, um berufstätigen Frauen die Teilnahme zu ermöglichen

2.    es sollte Zwischenmeetings geben, 1 x monatlich, an dem gemeinsame Aktivitäten wie Besichtigungen, etc. stattfinden sollten

Anmerkung: Diese Zwischenmeetings erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit

3.    Wir wollten soziale Aufgaben wahrnehmen und haben unser Augenmerk auf die im gleichen Jahr gegründete MS Selbsthilfegruppe geleitet. Die Betreuung dieser Gruppe ist noch heute unser Hauptprojekt.


Die Gründungspräsidentin, Frau Asmussen gab uns folgende Worte als Motto mit auf den Weg:


Liebe und Zuneigung ist das
einzige, das wächst, wenn
wir es verschwenden.

(Ricarda Huch)   

Viele Menschen sind nur deshalb
einsam, weil sie Dämme bauen
statt Brücken.

(Maurice Chevalier)

Das Motto hat uns bis jetzt begleitet, wir sind jetzt 62 Mitglieder, der Club hat viel Sonne, Wind und Wolken erlebt und ist zu einer fest im Boden stehenden Pflanze geworden (ps).


Gründungsmitglieder: 20, Charter am 20.8.83
(Text: Stefanie Pranschke-Schade)

Vorstand 2011/2012



„Aktive Ehrenmitglieder“ des IWC Wiesbaden

Kein bisschen passiv


Seit 2000 ist Rosi Martin aktives Ehrenmitglied des Inner Wheel Clubs Wiesbaden. Sie ist Gründungsmitglied des Clubs und war 1987/1988 dessen Präsidentin. Rosi Martin ist jedoch nicht nur in Wiesbaden aktiv gewesen. Ihr Engagement als Distriktspräsidentin (1992/1993) und ihre Idee, arbeitslose Handwerker aus den jungen Bundesländern für die Denkmalpflege auszubilden und diese in Wiesbadens Partnerstadt Görlitz mit Stipendien zu unterstützen, brachte ihr über den Distrikt hinaus Respekt ein. Görlitz ist ein architektonisches Juwel. Nach dem Ende der DDR waren jedoch viele Häuser in einem katastrophalen Zustand. Damit war die Stadt ein geeigneter Standort um Handwerker und Denkmalpfleger praktisch weiterzubilden.

Mit Spenden von Inner Wheel entstand zudem ein Wohnheim für junge Handwerker. Rosi Martin verband damit soziales Engagement mit dem Erhalt unseres Kulturerbes. Anerkennung von International Inner Wheel für diesen überdurchschnittlich Einsatz: Der Margarete Golding Award.

Dass ein „Aktives Ehrenmitglied“ kein bisschen passiv ist, beweist Rosi Martin zusammen mit Christel Meierling: Als Ersatzdelegierte für die Distriktskonferenz 2010.

Zum 90. Geburtstag im Jahr 2009 hatten die Inner Wheel-Freundinnen für Christel Meierling eine besondere Überraschung: Der IWC Wiesbaden zeichnete ihr Engagement mit der aktiven Ehrenmitgliedschaft aus. Als eines der ältesten Mitglieder des Wiesbadener Clubs, ist sie bei fast jedem Meeting dabei: Unkompliziert engagiert sie sich für soziale Projekte des Clubs, diskutiert temperamentvoll für die gute Sache und hilft auch mal, wenn andere sich bereits zurückgezogen haben.

Natürlich setzt sich Christel Meierling nicht zur Ruhe. Die immer ansteckend fröhliche und quirlige Wilhelmshavenerin ist seit 1992 Mitglied und immer dabei, wenn die Clubfreundinnen etwas gemeinsam unternehmen. Alljährlich im Frühjahr lädt sie diese zum bereits legendären „friesischen Frühstück“ ein. Der monetäre Spendenbeitrag der Gäste kommt – wie beim Neunzigsten Geburtstag – natürlich einem sozialen Projekt des Inner Wheel Clubs Wiesbaden zugute.

Martha Egger erhielt 2010 die „Aktive Ehrenmitgliedschaft“ des IW Clubs Wiesbaden. Martha Egger, Inner Wheelerin seit 1984, begleitet seitdem sehr engagiert die Betroffenen der „Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe Wiesbaden“.
Zusammen mit anderen Freundinnen des IWC nimmt sie seit über 25 Jahren regelmäßig an den monatlichen Gruppentreffen und Ausflügen teil. Sie gehört zu den stillen Ehrenamtlichen, die sich ohne große Worte und Eigenmarketing engagieren. Zunächst betreute sie mit einigen Freundinnen des Clubs eine MS-Gruppe, heute werden drei Selbsthilfegruppen mit je rund 30 Personen unterstützt.
Martha Eggers soziales Engagement gilt unter den Inner-Wheel-Freundinnen als vorbildlich und ermutigend. (Text: Cornelia Eberle)


Soziale Aktivitäten

1. Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe, Wiesbaden

Der Inner Wheel Club begleitet seit seiner Gründung im Jahr 1983 die „Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe Wiesbaden“. Durch die jährliche monetäre Unterstützung finanziert der Club den Fahrdienst von Betroffenen zu Veranstaltungen und nimmt regelmäßig mit mehreren Mitgliedern an den monatlichen Gruppentreffen und Ausflügen teil. Zunächst betreuten die Damen des IWC eine MS-Gruppe, heute werden drei Selbsthilfegruppen mit je rund 30 Personen begleitet. „Viele unserer Freundinnen erfuhren durch diesen persönlichen, jahrelangen Einsatz innige und intensive Freundschaften mit MS-Kranken. Eine Erfahrung, die uns bestärkt diese Selbsthilfegruppen weiter zu stützen“, erklärt Sigrid Martin.
(Text: Cornelia Eberle)


2. Wohngemeinschaft Mutter und Kind

„Die Wohngemeinschaft für Mutter und Kind ist eine Einrichtung des Diakonischen Werkes Wiesbaden. Es werden bis zu 13 volljährige Frauen mit Kindern aufgenommen. Viele Mütter und Schwangere in Krisensituationen wenden sich an die Wohngemeinschaft, nachdem sie durch andere Hilfeangebote nicht mehr ausreichend unterstützt werden konnten. In ihrem Leben hat sich eine fast ausweglose Situation entwickelt, die auch die Kinder in ihrer Entwicklung gefährdet. Um diese in eine stabile und gesunde Zukunft begleiten zu können, will die Wohngemeinschaft den Müttern/Eltern die nötige Starthilfe und Kompetenz vermitteln.“(Flyer der Diakonie, Wi)

Die Wohngemeinschaft unter der Leitung von Gertrud Burger kann viele dringend benötigte Einrichtungsgegenstände etc. nur durch Spenden finanzieren. Deshalb unterstützt unser Club diese Institution seit vielen Jahren durch persönlichen Einsatz und hohe Spenden. (Text: Christel Lautz)


3. Diesterwegschule, Wiesbaden

Die Diesterwegschule in Wiesbaden ist eine Grundschule mit zweijähriger Eingangsstufe. Seit fünf Jahren trägt der IWC Wiesbaden die Kosten für deutschen Sprachunterricht, der die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund fördern und Ihnen bessere Chancen auf eine gute schulische Perspektive bieten soll. (Text: Silvia Luminita Jansen)


4. SOS-Kinderdorf in Nelspruit/Südafrika

Das traditionelle Martinsfest im November 2010 erbrachte einen beachtlichen finanziellen Erlös durch Verkauf vieler selbstgefertigter Dinge: Marmeladen, Handarbeiten, Gekochtes, Gebackenes, Dekoratives etc. Mit einem großen Teil des Erlöses haben wir das SOS-Kinderdorf in Nelspruit in Südafrika bedacht. Es wurden technische Geräte und Möbel von der Spende angeschafft.

Christel Lautz hat 1964/65 mit ihrem Mann in Johannesburg gelebt. Die Liebe zum Land und seinen Menschen ist geblieben, was auch durch wiederholte Reisen in dieses Land gefestigt wurde.

„Nelspruit ist eine Stadt in Mpumalanga, der östlichsten Provinz Südafrikas. Die ständig steigende Zahl der Familien, denen ältere Geschwister die Elternrolle übernehmen müssen, da die Eltern bereits verstorben sind, stellt die lokalen Behörden zunehmend vor große Probleme. Die Errichtung eines SOS-Kinderdorfes wurde daher allgemein begrüßt. Die Familienhäuser sind dem lokalen Baustil angepasst und fügen sich nahtlos in die Nachbarschaft ein. Das Dorf umfasst zehn Familienhäuser, Verwaltungs- und Servicebereich, Werkstatt, Gemeinschaftsgebäude und Häuser für den Dorfleiter etc. Es können bis zu 100 Kinder ein neues Zuhause finden. Der benachbarte SOS-Kindergarten verfügt über eine Kapazität für bis zu 50 Kindern. Ein SOS-Sozialzentrum, das ein AIDS-Hilfsprogramm koordiniert und durchführt, ist seit Januar 2003 in Betrieb. (SOS-Kinderdorfwebsite)“

Christel Lautz, Pastpräsidentin, wird Ende September 2011 das Kinderdorf besuchen und sich vor Ort über die Arbeit und das Leben in diesem SOS-Kinderdorf informieren.

5. Bildungsprojekt LLLL

Lesen lernen – Leben lernen

Die Förderung von Bildung ist Aufgabe von Inner Wheel und Rotary. Diese ist eine Grundvoraussetzung für Demokratie, Stabilität, wirtschaftliches Wohlergehen und persönliche Freiheit. Nur durch Bildung können Menschen Teil eines funktionierenden Gemeinwesens sein und sozialen Aufstieg erreichen.
"Alles, was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie eines Menschen und wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt im großen Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen"(Zitat Astrid Lindgreen).
Diesen Erkenntnissen folgend fördert der Inner Wheel Club Wiesbaden das Leseverständnis von Grundschülern durch Buchspenden. Begonnen haben wir im Jahr 2008 mit der Förderung an zwei Wiesbadener Grundschulen. Im Schuljahr 2010/2011 konnten bereits zehn Grundschulen besucht und Buchspenden an 720 Kindern in 28 Klassen übergeben werden. Im Schuljahr 2011/2012 soll diese Förderung allen intressierten Grundschulen in Wiesbaden angeboten werden.
Nähere Informationen zum Inhalt des Projekts unter:
http://www.rotary1850.de/distrikt/06_archiv/jahre/2010-2011/img/LLLL201008.pdf
www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/wiesbaden-extra/8784918.htm
Verantwortlich für das Projekt: Silvia Jansen