Geschichte des Inner Wheel Clubs Wiesbaden
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Wir waren der 19. Club in Deutschland, ein fast unbekanntes, junges Pflänzchen in der rotarischen Landschaft, das sich erst noch entwickeln musste.
Unsere Gründungspräsidentin, Frau Sophie Asmussen, hatte die Saat schon früh, ein Jahr vor der Gründung ausgelegt. Als Ehefrau des damaligen Präsidenten des Rotary-Club Wiesbaden Rheingau lud sie die interessierten Frauen zu mittäglichen Treffen ein, mal zum Kaffeetrinken, mal zum Strudelbacken im damaligen Mövenpick am Kureck.
Das Ergebnis dieser Bemühungen war die Gründung des Inner Wheel Club Wiesbaden, gegen die zum Teil großen Bedenken der Umgebung.
Bei der Gründungsversammlung wussten wir alle noch nicht so richtig, was auf uns zukommen würde, deshalb kam die Gründung auch nicht spontan zu stande. Aber nach längerer Diskussion gelang es schließlich mit 13 Frauen, die von den Zielen von Inner Wheel überzeugt worden sind, die Clubarbeit zu beginnen.
Bis zum 1. Meeting am 20.4. hatten wir bereits 3 weitere Mitglieder gewinnen können, zur Charter am 20.08.1983 waren wir stolz, 20 Mitglieder zu sein.
Alles, was wir uns damals vorgenommen hatten, ist eingetreten:
1. Die Meetings sollten jeweils mittwochs abends stattfinden, um berufstätigen Frauen die Teilnahme zu ermöglichen
2. es sollte Zwischenmeetings geben, 1 x monatlich, an dem gemeinsame Aktivitäten wie Besichtigungen, etc. stattfinden sollten
Anmerkung: Diese Zwischenmeetings erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit
3. Wir wollten soziale Aufgaben wahrnehmen und haben unser Augenmerk auf die im gleichen Jahr gegründete MS Selbsthilfegruppe geleitet. Die Betreuung dieser Gruppe ist noch heute unser Hauptprojekt.
Die Gründungspräsidentin, Frau Asmussen gab uns folgende Worte als Motto mit auf den Weg:
Liebe und Zuneigung ist das
einzige, das wächst, wenn
wir es verschwenden.
(Ricarda Huch)
Viele Menschen sind nur deshalb
einsam, weil sie Dämme bauen
statt Brücken.
(Maurice Chevalier)
Das Motto hat uns bis jetzt begleitet, wir sind jetzt 62 Mitglieder, der Club hat viel Sonne, Wind und Wolken erlebt und ist zu einer fest im Boden stehenden Pflanze geworden (ps).
Gründungsmitglieder: 20, Charter am 20.8.83
(Text: Stefanie Pranschke-Schade)

Vorstand 2011/2012
Seit 2000 ist Rosi Martin aktives Ehrenmitglied des Inner Wheel Clubs Wiesbaden. Sie ist Gründungsmitglied des Clubs und war 1987/1988 dessen Präsidentin. Rosi Martin ist jedoch nicht nur in Wiesbaden aktiv gewesen. Ihr Engagement als Distriktspräsidentin (1992/1993) und ihre Idee, arbeitslose Handwerker aus den jungen Bundesländern für die Denkmalpflege auszubilden und diese in Wiesbadens Partnerstadt Görlitz mit Stipendien zu unterstützen, brachte ihr über den Distrikt hinaus Respekt ein. Görlitz ist ein architektonisches Juwel. Nach dem Ende der DDR waren jedoch viele Häuser in einem katastrophalen Zustand. Damit war die Stadt ein geeigneter Standort um Handwerker und Denkmalpfleger praktisch weiterzubilden.
Mit Spenden von Inner Wheel entstand zudem ein Wohnheim für junge Handwerker. Rosi Martin verband damit soziales Engagement mit dem Erhalt unseres Kulturerbes. Anerkennung von International Inner Wheel für diesen überdurchschnittlich Einsatz: Der Margarete Golding Award.
Dass ein „Aktives Ehrenmitglied“ kein bisschen passiv ist, beweist Rosi Martin zusammen mit Christel Meierling: Als Ersatzdelegierte für die Distriktskonferenz 2010.
Zum 90. Geburtstag im Jahr 2009 hatten die Inner Wheel-Freundinnen für Christel Meierling eine besondere Überraschung: Der IWC Wiesbaden zeichnete ihr Engagement mit der aktiven Ehrenmitgliedschaft aus. Als eines der ältesten Mitglieder des Wiesbadener Clubs, ist sie bei fast jedem Meeting dabei: Unkompliziert engagiert sie sich für soziale Projekte des Clubs, diskutiert temperamentvoll für die gute Sache und hilft auch mal, wenn andere sich bereits zurückgezogen haben.
Natürlich setzt sich Christel Meierling nicht zur Ruhe. Die immer ansteckend fröhliche und quirlige Wilhelmshavenerin ist seit 1992 Mitglied und immer dabei, wenn die Clubfreundinnen etwas gemeinsam unternehmen. Alljährlich im Frühjahr lädt sie diese zum bereits legendären „friesischen Frühstück“ ein. Der monetäre Spendenbeitrag der Gäste kommt – wie beim Neunzigsten Geburtstag – natürlich einem sozialen Projekt des Inner Wheel Clubs Wiesbaden zugute.
Martha Egger erhielt 2010
die „Aktive Ehrenmitgliedschaft“ des IW Clubs Wiesbaden. Martha Egger,
Inner Wheelerin seit 1984, begleitet seitdem sehr engagiert die
Betroffenen der „Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe Wiesbaden“.
Zusammen
mit anderen Freundinnen des IWC nimmt sie seit über 25 Jahren
regelmäßig an den monatlichen Gruppentreffen und Ausflügen teil. Sie
gehört zu den stillen Ehrenamtlichen, die sich ohne große Worte und
Eigenmarketing engagieren. Zunächst betreute sie mit einigen Freundinnen
des Clubs eine MS-Gruppe, heute werden drei Selbsthilfegruppen mit je
rund 30 Personen unterstützt.
Martha Eggers soziales Engagement gilt
unter den Inner-Wheel-Freundinnen als vorbildlich und ermutigend. (Text: Cornelia Eberle)
Der Inner Wheel Club begleitet seit seiner Gründung im Jahr 1983 die „Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe Wiesbaden“. Durch die jährliche monetäre Unterstützung finanziert der Club den Fahrdienst von Betroffenen zu Veranstaltungen und nimmt regelmäßig mit mehreren Mitgliedern an den monatlichen Gruppentreffen und Ausflügen teil. Zunächst betreuten die Damen des IWC eine MS-Gruppe, heute werden drei Selbsthilfegruppen mit je rund 30 Personen begleitet. „Viele unserer Freundinnen erfuhren durch diesen persönlichen, jahrelangen Einsatz innige und intensive Freundschaften mit MS-Kranken. Eine Erfahrung, die uns bestärkt diese Selbsthilfegruppen weiter zu stützen“, erklärt Sigrid Martin.
(Text: Cornelia Eberle)
2. Wohngemeinschaft Mutter und Kind
„Die Wohngemeinschaft für Mutter und Kind ist eine Einrichtung des Diakonischen Werkes Wiesbaden. Es werden bis zu 13 volljährige Frauen mit Kindern aufgenommen. Viele Mütter und Schwangere in Krisensituationen wenden sich an die Wohngemeinschaft, nachdem sie durch andere Hilfeangebote nicht mehr ausreichend unterstützt werden konnten. In ihrem Leben hat sich eine fast ausweglose Situation entwickelt, die auch die Kinder in ihrer Entwicklung gefährdet. Um diese in eine stabile und gesunde Zukunft begleiten zu können, will die Wohngemeinschaft den Müttern/Eltern die nötige Starthilfe und Kompetenz vermitteln.“(Flyer der Diakonie, Wi)
Die Wohngemeinschaft unter der Leitung von Gertrud Burger kann viele dringend benötigte Einrichtungsgegenstände etc. nur durch Spenden finanzieren. Deshalb unterstützt unser Club diese Institution seit vielen Jahren durch persönlichen Einsatz und hohe Spenden. (Text: Christel Lautz)
3. Diesterwegschule, Wiesbaden
Die Diesterwegschule in Wiesbaden ist eine Grundschule mit zweijähriger Eingangsstufe. Seit fünf Jahren trägt der IWC Wiesbaden die Kosten für deutschen Sprachunterricht, der die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund fördern und Ihnen bessere Chancen auf eine gute schulische Perspektive bieten soll. (Text: Silvia Luminita Jansen)
4. SOS-Kinderdorf in Nelspruit/Südafrika
5. Bildungsprojekt LLLL
Lesen lernen – Leben lernen
Die Förderung von Bildung ist Aufgabe von Inner Wheel und Rotary. Diese ist eine Grundvoraussetzung für Demokratie, Stabilität, wirtschaftliches Wohlergehen und persönliche Freiheit. Nur durch Bildung können Menschen Teil eines funktionierenden Gemeinwesens sein und sozialen Aufstieg erreichen.
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